26.01.2018

 

Es gibt Vermutungen im Netz, dass auch unsere Kromfohrländer gehäuft die Anlage zur Blutgerinnungsstörung von Willebrand 1 in sich tragen. Belege gibt es bisher dafür noch nicht. Liegt das daran weil uns Daten fehlen oder weil dem nicht so ist? Angeblich liegt die Dunkelziffer hoch. Die Kraft des Internets und die auch manchmal dadurch erleichterte Stimmungsmache ist erschreckend. Hundebesitzer, Käufer und Tierliebhaber werden verunsichert und können auch manipuliert werden. 
Meine Oma pflegte zu glauben, was schwarz auf weiß in der Zeitung stand, aber spätestens seit es "Alternativ-Wahrheiten" gibt, ist das wohl Schnee von gestern!
Wie auch immer, finde ich es aber wichtig, alles für die Gesundheit unserer Hunde zu tun!
Daher habe ich gleich mal meinen Kontakt zum Labor Laboklin genutzt und mich kundig getan. Ich habe meine Hündin aus freien Stücken und aus Neugier testen lassen. Ein Grund lag bei uns nicht vor. 
Über unsere Tierärztin haben wir EDTA Blut von unserer Zuchthündin Aivy ans Labor geschickt und siehe da, Aivy ist homozygot gesund. Sie trägt die Erbanlage für die Willebrand-Erkrankung nicht in sich. Aivy wird daran weder erkranken noch kann sie es vererben!

Es sei bemerkt, wie aus dem unten angeführten Ergebnis bzw. Bericht von Laboklin raus zu lesen ist, dass der Test bisher nur für die aufgeführten Rassen gilt, nicht aber für den Kromfohrländer!  😁