Es gibt ihn nun seit März 2014, den Gentest für HFH, die Erkrankung der hereditären Fußballen-Hyperkeratose.


Dem Rassezuchtverein ist in Zusammenarbeit mit einem Schweizer Labor gelungen, diesen Gentest zu entwickeln. Ein weiterer wichtiger Schritt für unsere Rassezucht. Dadurch wird in kurzer Zeit, diese Erkrankung beim Kromfohrländer nicht mehr auftreten. Durch entsprechende Zuchtlenkungsmaßnahmen können wir nun erfolgreich die Krankheit verhindern.

Die Erkrankung kann nur auftreten, wenn beide Partner Genträger sind. Erkrankte Tiere werden natürlich generell von der Zucht ausgeschlossen. Ein Trägertier kann problemlos mit einem freien Tier verpaart werden, da das gesunde Gen dominiert. Es erkranken keine Welpen aus solch einer Verpaarung.

Auf Grund dieser genialen Möglichkeit, ist der Gentest bei Zuchttieren nun bei der Körung zu erbringen. Ein rießen Schritt in eine noch gesündere Zukunft.

 

Symptome der Erkrankung:

Erste Symptome dieser Erkankung zeigen sich ab einem Alter von 4-8 Monaten. Die Ballen werden zunehmend spröder, bis sich Risse zeigen, durch die es zu Sekundärinfektionen kommen kann. Die Ballen sind nicht rund und elastisch, sondern eher platt. Außerdem kann es zu Wucherungen, den sogenannten Hornzapfen, kommen. Auch die Krallen wachsen übermäßig schnell, wodurch diese nicht abgelaufen werden können und sich verformen. Aufgrund der Symptome wird diese Erkrankung auch als „Corny feet“ bezeichnet. Auf Lebensdauer und Qualität hat diese Erkrankung bei guter Pflege der Ballen und Krallen kaum Einfluss. Jedoch ist der Pflegeaufwand größer als bei einem gesunden Hund.

Der DNA Test wird nur mittels Wangenabstrich durchgeführt. Es wird nicht unbedingt Blut benötigt. Ich kann nur alle dazu aufrufen, bei Hunden die für die Zucht genommen werden, diesen Test durchzuführen. Auch wenn es bisher nur einzelne Kromfohrländer mit dieser Krankheit gibt, sind es genau diese zuviel. Mit dem Gentest ist es nun möglich, die Krankheit im Keim zu ersticken. Betroffene Hunde werden im Rassezuchtverein nicht für die Zucht eingesetzt.

 

Wir haben unsere Zuchthündin Aisha natürlich testen lassen.

Ergebnis vom 03.07.2014: homozygot gesund, Aisha ist nicht Träger des Gens und wird somit die Erkrankung nicht an ihre Nachkommen weitergeben können! Supi :-)